Sozialkunde

Fachbetreuer: Studiendirektor Helmut Hausner

  • Sozialkundeunterricht an der Berufsschule
  • Prüfungsfach Sozialkunde
  • Stellenwert des Sozialkundeunterrichtes
  • Inhaltliche Schwerpunkte des Sozialkundeunterrichtes


Sozialkundeunterricht an der Berufsschule

Sozialkunde ist Pflichtfach und wird im Rahmen des allgemein bildenden Unterrichts in allen Klassen und in allen Jahrgangsstufen erteilt.

Unterrichtsform Teilzeitunterricht Teilzeitunterricht Blockunterricht
Unterricht 1 Tag/Woche 1,5 Tage/Woche 12-13 Blockwochen
Umfang des Sozialkundeunterrichtes 1 Stunde 1 Stunde 3 Stunden
Sozialkundeunterricht gesamt 40 Stunden/Jahr 40 Stunden/Jahr 48 Stunden/Jahr

Schüler mit Mittlerem Bildungsabschluss, die bereits eine Berufsausbildung durchlaufen haben und sich in einer Zweitausbildung befinden, können auf Antrag vom Unterricht in Sozialkunde befreit werden.
Voraussetzung hierfür ist ein Verzicht der zuständigen Handwerkskammer oder Industrie- und Handelskammer auf eine erneute Prüfung des Faches Wirtschafts- und Sozialkunde im Rahmen der Facharbeiter- bzw. Gesellenprüfung.

Prüfungsfach Sozialkunde

Im Rahmen der Facharbeiter- bzw. Gesellenprüfung muss in allen Ausbildungsberufen das Prüfungsfach Wirtschafts- und Sozialkunde abgelegt werden. Die Gewichtung dieses Faches beträgt je nach Beruf zwischen 10 und 20 % in Bezug auf alle Fächer.

Stellenwert des Sozialkundeunterrichtes

Wesentliches Ziel aller unterrichtlichen und erzieherischen Bemühungen an der Berufsschule I ist, unsere Schüler gleichermaßen zu einsatz- und weiterbildungsfähigen Facharbeitern sowie zu mündigen Staatsbürgern werden zu lassen. Die Erziehung zum mündigen Staatsbürger wird zu einem großen Teil im Sozialkundeunterricht erfolgen. Angesichts der Veränderungen und Entwicklungen in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft sowohl national als auch international, gewinnt der Sozialkundeunterricht zunehmend an Bedeutung. Hilfe zur Orientierung wird für Jugendliche und junge Erwachsene immer wichtiger in einer Welt die geprägt ist von

  • einem rasanten Wertewandel,
  • steigendem Drogenkonsum,
  • wachsender Gewaltbereitschaft,
  • unerträglicher Reizüberflutung,
  • zwanghafter fit und fun-Ideologie,
  • inakzeptabler Arbeitslosigkeit,
  • unsicherem sozialen Netz,
  • einem Auseinanderdriften von arm und reich,
  • ausufernden Vorschriften und Gesetzen,
  • ungelösten Umweltproblemen,
  • einer unüberschaubaren Globalisierungswelle,
  • einer neonazionalistischen Tendenz in manchen europäischen Staaten usw.


In diesem schwierigen, vielgestaltigen Umfeld versucht der Sozialkundeunterricht durch Informationen aufzuklären, Einsicht zu vermitteln und Bereitschaft zu fördern.

Informationen, z.B. über die Grundrechte und Strukturprinzipien des Grundgesetzes.

Einsicht, z.B. in das Menschenbild des Grundgesetzes und die hierdurch vermittelten Wertvorstellungen.

Bereitschaft, z.B. diese Wertvorstellungen anzunehmen und zu verteidigen.

Inhaltliche Schwerpunkte des Sozialkundeunterrichtes
Dazu Auszüge aus dem Vorwort des Lehrplans
sowie Themenschwerpunkte des Unterrichts laut Lehrplan
für die Jahrgangsstufe 10, 11 und 12