Allgemeines

Fachbetreuer: Studiendirektor Michael Kleinheinz

Religionsunterricht ist Pflichtfach und wird im Rahmen des allgemeinbildenden Unterrichts in allen Klassen und in allen Jahrgangsstufen konfessionell (katholisch/evangelisch) erteilt.
 

Ziele

Berufsschüler überschreiten die Schwelle zum Erwachsenenalter und stellen daher Sinnfragen, auf die der Religionsunterricht eingeht.

Der Religionsunterricht fördert die Selbstständigkeit der Schüler, er will hinführen zu einem vor Gott verantwortlichen, achtsamen Umgang mit Mensch und Welt. Der Religionsunterricht bietet Lebenshilfe und Begleitung an.
 

Befreiung

Schüler mit Hochschulzugangsberechtigung bzw. Allgemeinem Abitur und mit einer Zweitausbildung können auf Antrag vom Religionsunterricht befreit werden.

Schüler, die aus Gewissensgründen nicht am Religionsunterricht teilnehmen, werden im Fach Ethik unterrichtet.

      Gestaltung des Religionsunterrichts

      Neben der qualifizierenden Berufsausbildung begleiten Freude, Trauer, Ängste und Nöte die Ausbildungszeit eines Schülers. Der Themenplan für den Religionsunterricht an der Berufsschule sieht daher eine Reihe von Gesprächspunkten vor, die im allgemeinen Lebensinteresse der Schüler stehen. Dabei haben nicht nur die Lehrer, sondern besonders auch die Schüler möglichst große Freiheiten, auf aktuelle Gegebenheiten und akute Konflikte einzugehen.

      Wichtige Themenbereiche sind:

      • Mensch im Beruf
      • Leben in Beziehung/ Partnerschaft/ Ehe
      • Die Frage nach Gott
      • Menschenwürde und Lebensschutz
      • Die Frage nach dem Sinn
         

      Nicht zu unterschätzen sind die im Religionsunterricht vermittelten Möglichkeiten zur Bewältigung von Lebenskrisen. Es finden sich Themenbereiche wie zum Beispiel Suchtgefährdung, scheiternde Partnerbeziehungen, Sekten oder Konsumverhalten. Auch Gefährdungen werden kritisch unter die Lupe genommen.

      Formen der Beratung, bis hin zu (vertraulichen) Einzelgesprächen, können jederzeit in Anspruch genommen werden. Der Religionsunterricht tut hier sein Eigenes, um den zumeist jungen Auszubildenden eine qualifizierte Orientierung für das Leben mitzugeben.