Ausbildung

Die dreieinhalbjährige Ausbildung im Beruf Technischer Produktdesigner findet im Rahmen der dualen Ausbildung statt, d.h. die Ausbildung erfolgt an zwei Lernorten, dem Ausbildungsbetrieb und der Berufsschule.

Besonderheiten zum Berufsschulunterricht

  1. Der Berufsschulunterricht findet in der 10. Klasse für die folgenden Ausbildungsrichtungen gemeinsam an der Staatlichen Berufsschule I Kempten statt:
    – Technischer Produktdesigner Fachrichtung Produktgestaltung und Konstruktion
    – Technischer Produktdesigner Fachrichtung Maschinen- und Anlagenkonstruktion
    – Technischer Systemplaner Elektrotechnische Systeme
    – Technischer Systemplaner Versorgungs- und Ausrüstungstechnik
    – Technischer Systemplaner Stahl- und Metallbautechnik
  2. Technische Produktdesigner Fachrichtung Maschinen- und Anlagenkonstruktion absolvieren ihre gesamte Berufsschulzeit an der BS I in Kempten.
  3. Technische Produktdesigner Fachrichtung Produktgestaltung und Konstruktion absolvieren die 10. und 11. Jahrgangstufe ihrer Berufsschulzeit an der BS I in Kempten. In der 12./13. Jahrgangsstufe werden diese Auszubildenden an der Berufsschule Wasserburg unterrichtet.
     

Arbeitsstätten

Technische Produktdesigner finden Beschäftigung in Entwicklungs- und Konstruktionsabteilungen von Industrieunternehmen des Maschinen- und Anlagenbaues.

Tätigkeitsbereiche

  • Entwicklungs- und Konstruktionsabteilungen industrieller Betriebe und Konstruktionsbüros
  • In der Fachrichtung Produktgestaltung und -konstruktion konzipieren und entwickeln Produktdesigner Datenmodelle und Produkte (Bauteile, Baugruppen und komplette Anlagen), die in 3D-Programmen am Computer erzeugt werden.
  • In der Fachrichtung Maschinen- und Anlagenkonstruktion konzipieren Produktdesigner in 3D-Modellen Bauteile / Baugruppen sowie Fertigungszeichnungen für Fahrzeuge, Maschinen und Anlagen
  • Koordination des Entwicklungsprozesses
  • Erstellen technischer Dokumentationen
     

Berufsinformationen

Auf der Website der Bundesagentur für Arbeit finden Sie umfassende aktuelle Informationen rund um den Beruf

      Anforderungen an die Auszubildenden

      • Kommunikations- und Teamfähigkeit
      • Bereitschaft für Zusammenarbeit
      • sorgfältiges Arbeiten
      • ausgeprägtes Genauigkeitsempfinden
      • räumliches Vorstellungsvermögen
      • gutes Gespür für Formen und Kontraste
      • technisches Verständnis
      • Zuverlässigkeit
         

      Kernkompetenzen im Hinblick auf die berufliche Handlungsfähigkeit

      • Entwerfen und Konstruieren von Produkten und technischen Erzeugnissen nach Kundenvorgaben, Konstruktions- und Gestaltungsrichtlinien
      • Abschätzen der Realisierbarkeit erkennbarer Lösungen
      • Aufbereiten und Darstellen von Informationen
      • Anwenden von Kreativitätstechniken
      • Bewerten von Plänen und ggf. Alternativen
      • Bearbeiten englischsprachiger Unterlagen
         

      Räumliche/technische Ausstattung der BS I im Fachbereich Metall I (Industriemechaniker) und Metall III (Technischer Produktdesigner)

      Bei der Vermittlung von praxisorientiertem Wissen können die Lehrkräfte auf folgende räumliche/technische Ausstattung zurückgreifen:

      • Werkstätten
      • Praxisräume
      • CAD-Räume
      • Unterrichtsmittel wie Baugruppen, Montagesätze u.a.
      • 3D-Drucker
      • u.a.

      Fächerübergreifender Projektunterricht

      Zur optimalen Vorbereitung der Schüler auf das Berufsleben legen wir an der Staatlichen Berufsschule I Kempten Wert auf moderne Arbeitsmethoden und Strategien. Der unterrichtliche Alltag bietet diese Möglichkeit im fächerübergreifenden Projektunterricht.
      Die Umsetzung erfolgt durch:

      • handlungsorientierten Unterricht
      • Projekte in den verschiedenen Lehrjahren
      • Projekte in verschiedenen Lernfeldern
         

      Unsere Partner im dualen System sind

      • Ausbildungsbetriebe
      • Industrie- und Handelskammer (IHK)
         

      Unsere Partner im dualen System sind

      • Ausbildungsbetriebe
      • Industrie- und Handelskammer (IHK)
      • Prüfungsausschuss

      Zusammenarbeit mit diesen Partnern

      • ständiger Kontakt zwischen Klassleitern und den Ausbildern der Ausbildungsbetriebe
      • Abstimmung der Inhalte
      • Absprachen mit den Ausbildern über Maßnahmen in der Klasse
      • Information von den Ausbildern über den aktuellen Stand des Berufes
      • Mitarbeit in überregionalen Fachgruppen zur Umsetzung der Lernfelder
      • Zusammenarbeit mit der IHK (aktuelle Informationen durch die Kammer; Rückmeldungen von der Schule bezüglich Prüfungen etc.)
      • aktive Mitarbeit im Prüfungsausschuss im Form einer gemeinsamen Durchführung der Abschlussprüfung Teil 1 + 2
      • Abstimmung der Schwerpunkte beim Fachgespräch bei den Prüfungen
      • Abstimmung der künftigen Schwerpunktsetzung im Unterricht aufgrund der Prüfungsergebnisse
         

      Zukunftsperspektiven

      Neben dem Entwickeln und Konzipieren von Datenmodellen und Produkten werden Technische Produktdesigner künftig auch Daten verwalten sowie Simulationen und Tests durchführen. Die Handlungen werden im handlungsorientierten Unterricht abgebildet und vereinfacht durchgeführt.

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