inner Baner

Beratungslehrer: Studiendirektor Bernd Seyberth

Allgemeines zur Berufsausbildung

Bei Beginn der Berufsausbildung muss die Vollzeitschulpflicht erfüllt sein. Für den Zugang zur Ausbildung im dualen System bestehen ansonsten keine weiteren Zugangsvoraussetzungen. Die Berufsschule und die an der Berufsausbildung beteiligten Betriebe arbeiten als gleichberechtigte Partner in der Ausbildung zusammen.

Gleichzeitig zum Abschluss, der durch eine Abschlussprüfung vor den Kammern erlangt wird, wird von der Berufsschule ein Abschlusszeugnis ausgestellt, das bei entsprechendem Leistungsprofil entweder den Mittelschulabschluss oder den mittleren Schulabschluss (MABS) einschließen kann.

Mögliche Schulabschlüsse an der Staatlichen Berufsschule I Kempten

Berufsabschluss

Die Berufsschule wird mit einer Abschlussprüfung abgeschlossen, die gemeinsam von den Kammern (Industrie- und Handelskammer IHK oder Handwerkskammer HWK) und der Schule abgehalten wird.

Die Auszubildenden erhalten am Ende der Ausbildung zwei Zeugnisse:

  • das Zeugnis der Kammer über den Berufsabschluss (Facharbeiterbrief, Gesellenbrief)
  • das Abschlusszeugnis der Berufsschule



Mittlerer Schulabschluss (MABS/QUABI)

MABS

Mittelschüler erhalten nach erfolgreichem Abschluss bei folgenden Voraussetzungen von Amts wegen zusätzlich den Mittleren Schulabschluss (MABS), welcher der Mittleren Reife entspricht:

  • Durchschnittsnote des Abschlusszeugnisses der Berufsschule mindestens 3,0
  • Nachweis ausreichender Englischkenntnisse, die dem Leistungsstand eines fünfjährigen Pflichtunterrichts entsprechen
  • Personen, die diese Bedingungen erfüllen, aber den MABS noch nicht besitzen, erhalten von der Berufsschule den Mittleren Schulabschluss zuerkannt. Zur Zuerkennung des MABS ist der Nachweis einer erfolgreich abgeschlossenen Berufsausbildung mit einer Regelausbildungsdauer von mindestens zwei Jahren erforderlich.

QUABI

Neben dem MABS gibt es in Bayern noch den QUABI (Qualifizierter beruflicher Bildungsabschluss), der ebenfalls der Mittleren Reife entspricht.
Voraussetzungen dafür sind:

  • Qualifizierender Mittelschulabschluss (QUALI),
    • ausreichende Englischkenntnisse, die dem Leistungsstand eines fünfjährigen Unterrichts entsprechen.
    • überdurchschnittlicher Berufsabschluss (Durchschnittsnote im Facharbeiter- oder Gesellenbrief mindestens 3,00).


Zuständige Stelle für die Ausstellung des QUABI

a) Berufsausbildung bis 31.07.94 abgeschlossen: wie bisher Berufsschule oder Berufsfachschule
b) Berufsausbildung nach dem 31.07.94 abgeschlossen: Haupt- oder Mittelschule, an der der QUALI erworben wurde

Mittlerer Schulabschluss und Hochschulreife über die berufliche Bildung (FOS/BOS)

Unter dem Dach der Beruflichen Oberschule sind die Schularten Fachoberschule (FOS) und Berufsoberschule (BOS) vereinigt.

Die Berufliche Oberschule baut auf einem mittleren Schulabschluss auf und vermittelt Allgemeinbildung, Fachtheorie und fachpraktische Bildung unter Einbeziehung berufspraktischer Erfahrungen.

Weitere Informationen finden Sie unter:

Jugendsozialarbeit an der Staatlichen Berufsschule I Kempten

Aufgaben

Die Aufgaben der Jugendsozialarbeit an der Staatlichen Berufsschule I Kempten liegen in der Beratung, Unterstützung und Vermittlung:

  • Beratung von jungen Menschen mit dem Ziel ihre Kompetenzen in Schule, Ausbildung und Beruf zu stärken
  • Unterstützung beim Erwerb insbesondere von sozialen Kompetenzen und Arbeits-Tugenden
  • Unterstützung bei der Befähigung zur Konfliktbewältigung
  • Beratung von Eltern mit dem Ziel, sie bei der Lösung innerfamiliärer Probleme sowie bei Konflikten im sozialen Umfeld zu stärken bzw. zu unterstützen
  • Vermittlung von Kontakten, Vernetzung und Koordination mit anderen Einrichtungen
  • Lehrerberatung
     

Leistungen

Die Jugendsozialarbeit an der Staatlichen Berufsschule I Kempten erbringt folgende Leistungen:

  • sozialpädagogische Diagnostik zur Ermittlung von Hilfebedarfen junger Menschen
  • Klärung und Unterstützung bei der Bewältigung von Konflikten in der Schule, mit Lehrkräften, Mitschülerinnen und Mitschülern, bei der Ausbildungsstelle, zu Hause mit den Eltern, Geschwistern und im sozialen Umfeld
  • Zusammenarbeit mit Eltern z.B. durch Einzelgespräche, Hausbesuche, Vermittlung und Begleitung des Kontakts mit Lehrkräften und mit den Fachkräften und Diensten der Jugendhilfe
  • Förderung, Verbesserung, Stabilisierung von jungen Menschen
  • Anregung von ergänzenden oder weiterführenden Hilfen
  • Kooperation mit allen regional wichtigen Institutionen und Einrichtungen
  • Initiierung von Klassenprojekten

Ansprechpartnerin unserer Jugendsozialarbeit

Erika Maria März-Alay
Diplom-Sozialpädagogin (FH)
Amt für Jugendarbeit
Jugendsozialarbeit an Schulen

Berufsschulzentrum Kempten
Berufsschule I

Kotterner Staße 43
87435 Kempten (Allgäu)
Telefon: 0831 / 9607329
Mobil: 0173 / 8638684
E-Mail: erika.maerz-alay(at)kempten.de

Weitere Links zur Schulberatung

Hier finden Sie Links zu andern Informationsangeboten.

Keine Lust mehr auf Lehre oder weitergehende Schule?

Wer eine Ausbildung hat und unzufrieden ist (mit der Arbeit, mit dem Chef, mit der Schule), sollte nicht zu schnell aufgeben. Probleme gibt es immer und überall, häufig fehlen Lösungen.

Bei Ärger in der Ausbildung kann man sich guten Rat und wirkungsvolle Unterstützung bei dem Mentorenprogramm VerA holen. Dieses deutschlandweite Förderprojekt wird in den Landkreisen Oberallgäu, Ostallgäu sowie den Städten Kempten und Kaufbeuren angeboten und dient der Verhinderung von Ausbildungsabbrüchen.

Hier finden Jugendliche, die Probleme im Ausbildungsbetrieb haben, ganz persönliche Unterstützung von ehrenamtlichen „Senior Experts“.

Nähere Informationen finden Sie hier

Beratungsangebote im Internet

Die Informationsplattform der Staatlichen Schulberatungsstelle für Schwaben biete viele für unsere Region relevante Informationen.

Auf der Internetseite der Staatlichen Schulberatung Bayern finden sie umfassende Informationen zu:

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